Aktuelle Schneehöhe Tromsø: 126 cm

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Grüezi wohl, sali und hoi!

Auch wenn es jetzt schon eine kurze Wiele her ist stelle ich hier mal ein paar kleinere Impressionen einer  mehr als schönen und lustigen Skitour ins Graubüdner Land hier herein.

Der Grund dafür ist eine typische Geschichte von mir!

Aber eine noch typischere von der Schweiz…

Es war eine harte Woche im Büro. Also nichts wie raus am Wochenend! Es hatte schon die ganze Zeit geschneit und selbst Züri versank halb im kalten Weiss. Ab in die Berge, Bretter unter die Füsse und – juchee – hinab ins Tal! Schon früh gings los vom HB, dabei waren Maren und Daniel. Das Wetter traumhaft, die Pistenverhältnisse unvorstellbar.

Und so schwangen wir uns hinab die Pisten, machten Schneeballschlachten und Tiefschneeexkursionen, assen Gerstensuppe und tranken zum Abschluss ein genüsslich kühles Bierchen.

Und genau hier liegt der Grund an der Verspätung diesen Beitrags. Denn zwischen Bierchen im Tal und Zugfahrt nach Züri stellte ich fest, dass ich meine Digitalkamera nicht mehr bei mir hatte. Shit!!!

Naja, also erstmal Heim und dann mal sofort rumtelefonieren. Vielleicht hats ja wer gefunden. Schön die Nummern herausgesucht und mit all den Orten telefoniert, an denen ich auf diesen ungefähr 30 Minuten noch gewesen bin: Talstation, Skiverleih, Postauto… Und so hinterliess ich immer meine Adresse und meine Mobilnummer und hoffte – nee, gehofft habe ich eigentlich gar nichts mehr. Sondern sah mich schon auf der Suche nach einer Neuen…

Doch dann passierte es: Eine Mail nach ein paar Tagen sagte mir, dass meine Kamera gefunden wurde. Juchhuuuu!!! Im Postauto! Dort wurde sie gefunden. Ein Stein vom Herzen… Und sie wurde mir bereits schon zugesandt! Als sie ankam packte ich sie freudig aus: eine Kamera – aber nicht meine! Na super! Naja, schauen wir uns mal die Fotos drauf an … ;-)

Gut, so schnell war also der kleine Hoffnungsschimmer schon wieder gestorben, da erreichte mich ein Telefonanruf: Man habe meine Kamera gefunden und die Nummer von der Talstion erfahren! Juchhhhuuu!!! Jetzt  hatte ich zwei Kameras! :-) Gibt es ein ehrlichere Gegend als dieser kleine Fleck hier in den Bergen?!

Jatzt hab ich sie jedenfalls wieder, meine Kamera! Selbstverständlich gab es einen kleinen Finderlohn! Und die andere Kamera hab ich natürlich auch wieder zurückgeschickt! Und dafür habe ich dann noch einen Gutschein für eine Bahn- oder die nächste Postautotour!

Wenn das mal nicht herzig ist!

Schrödie goes Svalbard!

Im April mit Anja und Katharina! – Eisbären gucken und so was…

Svalbard wir kommen!

aufsommeroy11

Ich wird Dich vermissen…

 

…beim Kaffeetrinken im Aunegården

…beim Elche suchen

…beim Freunde suchen …

…bei Ausflügen auf die Inseln und ins Inland

…wenn ich mein Glück in der Loipe versuche und niemand mich vom Boden kratzt

…wenn ich die Flasche Wein alleine leeren muss ;-)

…wenn sonst mal wieder keiner in der Stadt tanzen will

…wenn ich auf Fløya in der Sonne liege

…wenn ich krank werde und den Zettel mit meiner Fastlegeadresse  verlegt habe

…wenn ich einen Guide in Tromsø brauche ;-)

 

Lykke til i Kristiansand! – Hab gehört, es soll sehr schön im Süden sein.

Hier noch ein kleiner Auszug aus meinem Reiseführer:

Im Angesicht der Nordsee

Die Kueste zwischen Kristiansand und Stavanger kennt alle Abstufungen zwischen lieblich-schön und wild-zerklüftet. Freundliche Städtchen laden ein, landeinwärts öffnen sich traditionsreiche Täler ins Hochgebirge, und entlang der flachen Küstenlandschaft Jærens erstrecken sich die längsten Strände des Landes. …“

Wie sollten die Menschen in einer solchen Landschaft nicht nett sein können…

Freu mich auf ein Wiedersehen an den „längsten Stränden des Landes“ oder hoffentlich schon eher auf Svalbard!

Kristina

cosmic_station

Mit einem fröhlichen Gruss a la Spock oder doch nur mit einem Glas Wodka proste ich euch heute mal hier diesen kleinen Beitrag zu. Nicht Jedermanns Sache, aber ich fands einfach unfassbar, als ich beim Netzdurchstöbern darauf gestossen bin.

Zur Erklärung vorab: Hier geht es um einen prämierten Dokumentarflim, den ein deutsches Team in Armenien in einem Hochwissenschaftszentrum gedreht hat. Naja, zumindest war es das mal vor mehr als sechsig Jahren. Obwohl, so ganz stimmt das auch nicht, denn die Beiträge der immer noch dort ansässigen Professoren und Techniker wird immer noch in angesehener Fachliteratur veröffentlich. Wenn man sich diesen kurzen Film allerdings einmal angesehen hat, fragt man sich wirklich, wie das möglich ist. Science-Fiction für Fussgänger?! E.T. in aus der Blechdose?! Tüddeldraht statt Hightechsateliten?!

Es ist eine Mischung aus Melancholie, osteuropäischen Charme, vergessener Welt mit diesem absurden Science-Fiction-Zukunfts-Weltraum-Hintergund. Halbverrotterte Betonbauten, rosternder Stahl, ein Mischmasch aus uralten Möbelstücken, komplexer Uralttechnik, Kabelwirrwar, Hightech-Notebooks und Riesenwaschmaschinen. Und dazwischen wuseln dann der karge Professor, der paffende Elektriker, die beiden wischmoppschwingenden Mamuschkas und die zwei wodkaschlürfenden Techniker herum, in einer Welt, die weder hier, noch dort, weder im Realen, noch Surrealen, weder im Jetzt, noch im Damals existieren würde.

Cosmic-Station!

… wenn man 3 Hosen einen Strickpullover und 2 Jacken an hat ;-) Man sollte allerdings vermeiden, seine Handschuhe im Bus liegen zu lassen – diese Schmerzen, wenn die Hände wieder auftauen sind recht unangenehm…

Die -18 Grad gabs übrigens nicht hier in Tromsø, hier sinds gerade „nur“ -12° C, sondern in Målselv, wo ich mal wieder die Katharina besucht habe. Trotz der 2 Jacken und 3 Hosen hab ich es dann sogar noch geschafft mich auf der Loipe fortzubewegen. Der Vorteil der vielen Kleidung war, dass man weicher fällt – wobei ich schon etwas weniger häufig gefallen bin als bei meinem ersten Versuch. Und meine Handschuhe habe ich zum Glück erst auf der Rückfahrt verloren.

Gleich geht´s zum Rentierrennen – so schnell ist ein Jahr um – und ich versuche mal ob ich wieder das ein oder andere mit der Kamera einfangen kann.

 

Die Sonne scheint, es liegt Schnee und das war´s für heute.

Liebe Grüße in die Heimat und die Schweiz,

Schrödie

torte

29!

neunundzwanzig!

dreissig minus ein jahr!

eine primzahl!

nur durch eins und sich selbst teilbar! ;-) ))

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Seit einiger Zeit nun schon habe ich das Schwimmen für mich entdeckt. Und ja – ich bin ein Fan geworden! Nicht nur, dass es mir hilft meine Rückenschmerzen in den Griff zu bekommen, die von dem endlosen Sitzen auf diesen unseglichen Holzstühlen herrühren – tut mir leid, Herr Eiermann, aber Ihre Stühle sind nicht die Dollsten. Nein, es macht sogar noch Spass.

Schwimmen ist jedoch eine merkwürdige körperliche Betätigung: eine absolute Einzelsportart, die durch ihre Ortsgebundenheit nur im Kollektiv betrieben wird. In Zürich allerdings im Massenkollektiv!

Also bedarf es eines strengen Regelwerkes und einer gewissen Übung. Als ich das erste Mal hier in das nahegelegene Citybad bin, das grösste und zentral gelegene Bad der Stadt, war mir dies allerdings noch nicht so bewusst. Ich kam also aus den Duschen im oberen Stockwerk und stieg langsam mit meinen feuchten Füssen die glitschiege Treppe an der einen Seite der Halle hinunter. Das Bad selbst ist recht lässig und ein schönes Beispiel klassisch moderner, verhunstrenovierter Architektur. Doch als mein Blick ins Becken viel, traute ich nicht so recht meinen Augen. Massenorgie?! Kollektiver Selbstmord a la Lemminge?! Ich will doch nur Schwimmen…

Ich schlenderte also weiter an der schmalen Seite des Fünfzig-Meter-Beckens, das streng und strickt in die einzelnen Bahnen abgesperrt war. Erst jetzt bemerkte ich Pylone vor ihnen. Diese orange-weiss gestreiften Dinger, die sonst nur in Baustellen oder sonstigen Strassenmarkierungen zu finden waren. Nur dass sie hier nicht orange-weiss waren. Das Erste war in einem Knallrot gehalten und hatte in dicken Buchstaben „RESERVIERT“ aufgedruckt. Was heisst denn das hier in einem Hallenbad? Naja, egal. Reserviert hatte ich zumindest nicht. Aber offentsichtlich die knapp fünfzehn semiprofessionellen Leute dort, die sich gerade am Rand im Wasser aufhielten. Ich gind weiter. Rüber zu Bahn Nummer zwei. Plötzlich begann ein ohrenbetäubender Lärm: Fünfzehn wie wild gewordene Roboter kämpften sich durchs Wasser und durchflügten es wie an der Perlenschnur aufgezogen. Okay, das war schon mal definitiv nicht meine Bahn!

Bahn zwei: grüner Pylon mit Pfeilen darauf, die andeuteten, dass man im Kreis schwimmen soll. Das klingt ja schon mal nicht so schlecht. Schlechter hingegen war das grosse blaue Schild, das oben aus dem Pylon ragte: TEMPO…

Rüber zu Bahn Nummer drei. Hier wieder der grüne Pylon. Genauso wie auf Bahn fünf und sechs. Hier schien kein Tempolimit zu herrschen. Dafür schienen sie nur noch aus im Wasser liegenden Körpern zu besthen. Polonese in liegender Form. Irgendwann kam jemand aus dem einen Ende heraus, doch genau dann sprang schon wieder jemand in die wabernden Wogen und orndete sich dem Reigen an. Getreu dem Motto: „Und Erwin packt die Heide, von hinten an die… Füsse. Ja das gibt Stimmung… ja da kommt Freude auf!“

Ich ging noch weiter zu den letzten beiden Bahnen. Die waren nämlich zusammengelegt worden. Dies war meine Welt: Renter, Desorientierte, Invalide und Hausfrauen auf Schwimmschlangen. Hier fühlte ich mich auf anhieb Zuhause!

Heute kann ich mich ab und zu sogar auf die Tempo-Bahn trauen und dort schon ganz schön mithalten. Und wenn ich keine Lust auf dieses Chaos habe, fahre ich einfach zum Bad in Altstetten: Das ist zwar kleiner, dafür aber nie so voll und die Bahnen sind mit grossen gelben Schildern gekennzeichnet, auf denen riesige grüne Frösche mit einem breiten Grinsen und dicken roten Schwimmflügeln das Schwimmen erklären… Da nimmt es einem dann auch niemand übel, wenn man sich in der Bahn vertan hat.

Heute mal nur ein kleiner Link.
Acht Minuten voller Dramatik und Spannung!
Aber auch jeder Menge Humor…
Wie gesagt, besser hätten es die Simpsons auch nicht hinbekommen!
Schön, was Mutter Natur so alles zu bieten hat!
Einen besonderen Augenmerk bzw. Ohrenmerk möchte ich auf die Originalkommentare legen!

Und nun viel Spass!!!

Bulle – Löwe – Krokodil

Hallo ihr, die sich überhaupt noch auf diese Seite verirren,

aber da Yogi ja Weihnachten beschlossen hat, den Blog wieder zu beleben und das auch noch im wöchentlichen Rhythmus, will ich mich dem natürlich nicht verweigern und auch endlich mal wieder was von zur länderübergreifenden Freundschaftspflege beitragen… wenn auch eine Woche verspätet… die Zeit rast einfach dahin…

Und obwohl ich schon eine Woche zu lange damit gewartet habe, habe ich trotzdem keine vergleichbar amüsante Geschichte wie Yogi.

Hätte man mich letzte Woche bei meinen ersten Langlaufversuchen gefilmt, wäre das wohl nun ein sehenswerter Beitrag, zum Glück gab es aber noch nicht mal viele Beobachter, da ich Abends mit einer Kollegin in einer eher weniger belebten Loipe geübt habe… – und tatsächlich: Ich lebe noch und das Knie ist noch ganz J

Und noch dazu zeigte sich nach wochenlange Nordlichtabstinenz (auf Grund von Wolken oder meines falschen Timings) genau zu diesem Zeitpunkt endlich wieder ein grüner Schleier am Himmel, den ich natürlich zunächst – ich war ja mit den langen Brettern unter meinen Füßen vollauf beschäftigt – zunächst nicht bemerkte. Als Bonnie dann auf das Nordlicht

hinwies, hatte ich natürlich nichts Besseres zu tun als meinen Kopf in den Nacken zu schmeißen um ebenfalls das lang vermisste Naturschauspiel zu begutachten – die Skier unter den Füßen habe ich dabei völlig vergessen, was bei meinem sowieso schon eher nicht vorhanden Gleichgewichtssinn dazu führte das ich wortwörtlich der Nase lang im Schnee landete und dann aus dieser Perspektive weiter die grünen Lichter am Himmel beobachten konnte…  Witzigerweise hatten Bonnie und ich schon mittags im Büro exakt dieses Bild vor Augen: sternenklarer Himmel, Nordlichter und ich lande im Schnee und kann den Himmel aus dieser von ganz unten bestaunen. Man sollte dazu erwähnen, dass mittags noch der reinste Schneesturm herrschte…

Jetzt warte ich allerdings auf neuen Schnee, damit ich weiterhin weich falle. Im Moment ist leider alles ziemlich vereist. Na der Winter in Tromsö fängt gerade erst an…

Und seit gestern sieht man die Sonne wieder in der Stadt!!! – also man hätte sie sehen können, wenn es nicht bewölkt gewesen wäre ;-)

So hoffe ich, am Wochenende nach zwei Monaten Dunkelheit (unterbrochen von den 2 Wochen Sonne Weihnachten in Bork) meine Nase endlich wieder der Sonne entgegenstrecken zu können und so meine erste komplette Dunkelzeit zu verabschieden. – Übrigens: man wird nicht zwangsläufig depressiv und zum Säufer, nur weil man im Winter in Nordnorwegen ist ;-)

Also mir geht gut und ich habe die dunkle Zeit damit verbracht in Chören zu singen, angefangen Orgel zu lernen oder einfach was in der Stadt zu unternehmen und es ist erstaunlich wie wenig das Licht einem dann fehlt. Der Himmel hat oft ein fantastisches Blau. Trotz alledem freu ich mich jetzt auf die heller werdenden Tage.

Bis bald dann mal – also nach Yogis Plan meld ich mich dann übernächste Woche wieder… vielleicht dann mit unterhaltsameren Geschichten.

Tschööö aus Tromsöööö,

Schrööödie

 

 

Nachtrag zu Yogis Jahresrückblick:

 

Soviel sei noch gesagt: Auch wenn ich es nicht in so ausschmückende Worte zu verpacken mag wie Jörg, so hat sich doch auch mein Leben 2008 grundlegend (wenn auch auf andere Art und Weise als beim Kollegen in der Schweiz ;-) ) geändert. So wollte ich nach dem Studium noch nach Südschweden – gelandet bin ich in Nordnorwegen in einer Stadt deren nördliche Lage beim ersten Blick auf die Landkarte Herzklopfen bei mir verursacht hat. So bin ich mit 2 Koffern hier gelandet in der Dunkelheit ohne ein Wort Norwegisch, ohne auch nur je in Norwegen im Urlaub gewesen zu sein.

Nun befinden sich im Eingangsbereich meiner Wohnung ein Wanderrucksack, Wanderschuhe, Skier und Spikes (für Schuhe – damit ich morgens auf vereisten Staßen heile in Büro komme) – Dinge über deren Anschaffung ich sonst nicht mal im Entferntesten nachgedacht habe…

Manchmal frag ich mich, ob die Person die hier wohnt noch ich bin –  aber meistens fühle ich mich mehr wie ich, als je zuvor…

Und wenn ich auch nicht weiß, wo die Zukunft mich hinbringt, so sei doch gesagt, dass ich im Augenblick zufrieden mit meinem Leben bin, abgesehen davon, dass ich mir wünschte einige gute Freunde und die Familie zumindest statt mit zweien nur mit einem Flug erreichen zu können.